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CAMERATA |
Sonntag, 02.01.2011 20.00 Uhr Häge-Schmiede, Saal VVK 19,- / 17,- AK 20,- / 18,- |
Nie gehörte Wunderklänge
aus Weißrussland. Camerata, das sind sieben professionelle Sängerinnen und Sänger. Sie haben an Musikhochschulen in Weißrussland und Russland studiert und sind heute alle Mitglieder der weißrussischen Philharmonie in Minsk. In ihrem neuen Programm "Mystery" entführt uns Camerata in eine geheimnisvolle Welt von Sound und Harmonie. Nie gehörte Wunderklänge lassen vor dem geistigen Auge Bilder entstehen. Man glaubt zu schweben. Kommen Sie mit auf eine unvergessliche Reise in die Welt der Fantasie! Ihren Kompositionen, die vor allem slawische Wurzeln haben, haftet ohnehin etwas Mystisches, ja Traumwandlerisches an. Unvergleichlich sind etwa: Die Waldidylle "Love Appointment", "Falcon", die Geschichte eines aus Liebe sterbenden Falken, oder: "Between Heaven and Earth", eine symphonische Dichtung über die Entstehung der Welt. Die Musik Cameratas ist aber auch durchwoben von anderen Musikstilen, so begegnen uns in ihren Werken Elemente aus Jazz, Folk, Klassik, Pop und orthodoxen Gesängen. Wir erleben Stimmen, die wir noch nie gehört haben. Stimmen, die bezaubern, begeistern und davontragen. |
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PETER VOLLMER |
Freitag, 07.01.2011 20.00 Uhr Häge-Schmiede, Saal VVK 16,- / 14,- AK 17,- / 15,- |
Best-Off-Programm. Sie werden bei einer Weinprobe leidenschaftlicher als beim Sex: Männer um die 40. Sie rennen sich beim Marathon die Füße platt und wollen dafür auch noch bewundert werden. Sie pilgern ins Fitness-Studio oder denken ernsthaft über eine Schönheitsoperation nach; die Todesmutigsten heiraten ein zweites Mal. Über diese Typen ist Peter Vollmer gerne kabarettistisch hergezogen. Jetzt stellt er fest, dass er selbst so einer geworden ist: Ein Punker mit Platzreife. Ein Rocker im Reihenhaus. Immerhin: Er steht dazu und offenbart seinem Publikum das ganze Dilemma dieser Lebensphase. Die Selbsteinschätzung schwankt zwischen "Ironman" und Pflegefall". Man darf jetzt alles - geht aber doch lieber früh ins Bett. Vollmer präsentiert an diesem Abend das Beste aus 15 Jahren Solo-Kabarett und zieht dabei eine Bilanz seiner ersten Lebenshälfte: Wie steht ein Mann heute da, wenn er seine Prägung in den Wohngemeinschaften der 80er Jahre erfahren hat? Er musste ja unbedingt für die Gleichberechtigung der Frau eintreten - jetzt macht er den Salat. Und er muss erkennen: Die wahren Freuden des Lebens lernt man erst dann zu schätzen, wenn sie einem der Arzt verboten hat. |
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SASKIA B. |
Samstag, 22.01.2011 20.00 Uhr Häge-Schmiede, Saal VVK 16,- / 14,- AK 17,- / 15,- |
...ein kabarettistischer Chansonabend. Zwischen charmanter, spritziger Vielseitigkeit und wohlklingender Leidenschaft bezaubert und fasziniert sie ein vielschichtiges Publikum. Mit ihrem Stück "Tagesbaustellen" schlägt Saskia Brzyszczyk eine Brücke zwischen jung und alt und zwischen Humor und handfester Ernsthaftigkeit. Eine Baustelle ist für viele auch ihr Nachname, darum wird sie oft einfach Saskia B. genannt. Aber "auch ohne Vokale im Nachnamen steht ihr die Welt des Kabarett mehr als offen". Saskias solide Ausbildung in Schauspiel, Gesang, Klavier und Tanz spiegelt sich in ihrem vielseitigen Bühnenprogramm wieder. Ihre Fähigkeiten als Schauspielerin, Sängerin und Pianistin kann sie gebrauchen, wenn sie ihre Rundtour zu den Tagesbaustellen des alltäglichen Lebens unternimmt: Endlose Warteschleifen am Telefon, Warterei in der Schlange auf der Autobahn, tiefsinnige Diskussionen mit dem Hund, der vom Gassigehen ganz andere Auffassungen hat als sie selbst. Saskia ist witzig, temperamentvoll, aber auch scharfzüngig und verschmitzt, überraschend und vor allem wohlklingend. |
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HANS GERZLICH |
Samstag, 29.01.2011 20.00 Uhr Häge-Schmiede, Saal VVK 16,- / 14,- AK 17,- / 15,- |
.......ist ein lustiges Wirtschaftsprogramm. Das mag auf den ersten Blick wie ein Widerspruch in sich erscheinen, so wie "eckiger Kreis", nüchterner Chirurg" oder "seriöser Anlageberater", ist es aber nicht. Denn Wirtschaft ist witzig. Sozusagen komisch ökonomisch. Und als tollen Nebeneffekt erweitern Sie ihren Horizont! Wenn beim nächsten Zahnarztbesuch, im Fußballstadion oder auf einer Beerdigung wieder angeregt über Schuldenbremse, Reichensteuer oder Bruttoinlandsprodukt philosophiert wird, brauchen Sie nicht mehr abseits zu stehen und verzweifelt versuchen, das Gesprächsthema aufs Wetter, Beziehungskisten oder altersbedingten Harndrang zu lenken. Wenn Sie reich sind, werden Sie erfahren, woher Ihr Geld kommt. Wenn Sie nicht reich sind, werden Sie erfahren, warum Sie es auch nicht mehr werden. Und beides hängt zusammen. Unmittelbar. So wie alles auf der Welt. Sie können sich am Hintern ein Haar ausreißen, dann tränt vorne Ihr Auge. Wie gesagt: Alles hängt mit allem zusammen! Darüber hinaus ersetzt Ihnen der Besuch der Veranstaltung teure Wochenendseminare wie "Sicheres Auftreten trotz völliger Ahnungslosigkeit", "Wie mache ich mich interessanter als ich bin?" oder "1.000 Anmachsprüche, die selbst bei Quasimodo wirken". Und außerdem werden Sie einfach viel Spaß haben. Denn: Wirtschaft ist witzig - bei Hans Gerzlich. |
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ANGELA BUDDECKE |
Samstag, 05.02.2011 20.00 Uhr Häge-Schmiede, Saal VVK 16,- / 14,- AK 17,- / 15,- |
Nächste Woche fang ich an außerordentliche
Texte und entsprechende Musik. Auch im fünften Bühnenprogramm von Angela Buddecke ist wieder alles drin, was das Herz erwärmt und einen intelligent unterhaltsamen Abend ausmacht: Ihre eigensinnigen Songs, Musik die perlt und peppt, Leichtigkeit, Tiefgang, Humor in allen Farben, Weisheit, Frechheit und Präsenz. Von allem etwas und gerade deshalb aus einem Guss. Das Solo einer Künstlerin, die ihr Herz auf der Zunge trägt und stets für mehr als nur eine Überraschung gut ist. "Nächste Woche fang ich an" ist eine sofortige, augenblickliche, prompte Liebeserklärung ans Leben, -an das, was es ist: kurios und einmalig. |
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CHIN MEYER |
Freitag, 11.02.2011 20.00 Uhr Häge-Schmiede, Saal VVK 16,- / 14,- AK 17,- / 15,- |
Nie waren die Zeiten günstiger,
um über Geld zu sprechen, als heute! Treffen Sie den Robin
Hood des deutschen Steuerwesens, den Rächer der Enterbten,
die Mutter Theresa des Finanzamtes: Treffen Sie Siegmund von
Treiber, den Steuerfahnder, der mit seinen "Patienten"
weniger Probleme hat, als mit seinen Vorgesetzten. In seinem
top-aktuellen Programm "Der Jubel rollt" outet sich
Chin Meyer alias von Treiber als Anwalt des kleinen Mannes. Als Menschenfreund - soweit das für einen Steuerfahnder eben geht. Um seinen potentiellen Klienten zu helfen die Finanzkrise zu überwinden, veranstaltet er (konspirative) Informationsabende, auf denen er auf unterhaltsame Weise finanzielle "Wahrheiten" ausplaudert, die unserm Finanzminister überhaupt nicht gefallen dürfte. Eins ist klar: Den Kampf gegen das Kapital gewinnt man nur mit Kapital! Deshalb ist von Treibers Kernforderung: Geld für alle! Und zwar gutgelaunt! Der Jubel muss rollen, denn Elend ist unbezahlbar - das weiß jeder Sky-Abonnent. Schließlich hat auch das Finanzamt ein deutliches Interesse an 80 Millionen deutschen Millionären. Um den anwesenden Steuerflüchtigen und solchen, die es erst noch werden wollen, die erste Million zu erleichtern, erklärt der Steuerfachmann mit intelligentem Witz und sprühenden Humor komplexe fiskalische und wirtschaftliche Zusammenhänge, erläutert den dringenden steuerlichen Bedarf einer Subvention von homosexuellen Lebenspartnerschaften (zwei mal Steuerklasse Eins - lebenslänglich!) und warnt vor dem nächsten Gammelgeld-Skandal - den Finanzen, die einfach nur so auf dem Konto rumgammeln |
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DAVID LEUKERT |
Freitag, 18.02.2011 20.00 Uhr Häge-Schmiede, Saal VVK 16,- / 14,- AK 17,- / 15,- |
"Leukert hat in einem Programm
mehr Ideen als Politiker ein ganzes Leben lang." schreibt
die Stuttgarter Zeitung. Dabei fällt ihm nicht nur was ein,
sondern auch was auf, nämlich dass alles bleibt, wie es
wird. Der Mann als Privat-Primat will immer nur das Eine: Gepflegt
aussehen. Und Frau kann nie genug kriegen von Technik, ihrem
Handy und seinen Funktionen. Wo sind da die Berührungspunkte?
Eins ist sicher: Unzufriedenheit ist machbar, man muss es nur
wollen. Der Beziehungswaise der Jahrtausendwende hat dafür
eine Menge Möglichkeiten. Leben als Single, On-Off Beziehung,
Distanz-Ehe, Patchworkfamilie, Kleinfamilie und Bier mit Bananengeschmack.
Staatliche Unterstützung ist allerdings nicht zu erwarten.
Hundefutter wird mit 7% versteuert, für Pampers dagegen
gilt der volle Mehrwertsteuersatz. Aber Mann wollte ja immer
schon mal alleine seinen Mann stehen - als Vater. Eine echt extreme Herausforderung, doch Leukert kann als studierter Pädagoge fundierte erziehungswissenschaftliche Kenntnisse einbringen: "Kinder sind scheißstressig, verdammt!" Darin ist man sich übrigens einig. Immerhin ein Berührungspunkt. Nebenher wälzt der Kabarettist Weltbewegendes: Mütter mit Putzsyndrom, Misswahlen in Kalifornien, Musikantenstadel im Industriegebiet und und und. Hier ist der Deal: Sie als Zuschauer zahlen Eintritt, stellen lebenswichtige Organe wie Herz und Hirn zur Verfügung. Dafür bekommen Sie zwei Stunden wichtige Botschaften und Gackern auf hohem Niveau. Als Bonus gibt es den einzigen experimentellen Löffeltanz im Kabarett der Nachkriegszeit! "Brillante Mischung aus Kabarett, Comedy und Musik!" |
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ZU ZWEIT |
Samstag, 26.02.2011 20.00 Uhr Häge-Schmiede, Saal VVK 16,- / 14,- AK 17,- / 15,- |
Würfeln Sie noch mal, setzen
Sie auf zu zweit und machen Sie mit. Tina Häusermann und Fabian Schläper spielen miteinander, nebeneinander - und gerne auch mal gegeneinander. Ob gezinkte Karten oder ein Fullhouse, sie haben immer ein Ass im Ärmel. Und ehe es heißt, "Rien ne va plus!", sind die beiden schon längst über Los gegangen und haben die Schlossallee erobert. Zu Zweit gehen auf's Ganze, machen Musik und haben etwas zu sagen. Mit messerscharfem Humor und gewetzten Schnäbeln reiben sich Tina Häussermann und Fabian Schläper lustvoll an den Unwegsamkeiten des Daseins. Ein spielfreudiges Duo, gesegnet mit fulminantem musikalischen, stimmlichem und mimischen Talent sowie dem Sinn für's perfekte Timing. Endlich wird mit Politessen abgerechnet, werden Bullterrier dressiert und Kinder beim Namen genannt . selbst wenn sie Iduna heißen. Neues Deutsches Chanson wie der Knall eines Champagnerkorkens: effektvoll, aber mit Stil. Beide Künstler wurden mit dem Kleinkunstpreis Baden-Württemberg ausgezeichnet. "Sie sind einfach verdammt gut: lässig, stimmgewaltig, perfekt aufeinander eingespielt sowieso. Dem deutschsprachigen Chanson geben sie eine poetische Nuance fernab des gängigen szenetypischen Chichis." |
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MONACOBAGAGE |
Samstag, 05.03.2011 20.00 Uhr Häge-Schmiede, Saal VVK 17,- / 15,- AK 18,- / 16,- |
"Geht nicht" gibt's nicht
bei der Münchner Viererbande. Normal ist langweilig - skurril
macht Spaß! Das gibt's nur bei der MonacoBagage zu erleben,
dem abenteuerlustigsten Musikkabarett zwischen Oberbayern und
Obervolta, das die Zuschauer bei jedem Auftritt auf eine Safari
ins Land Absurdistan entführt. Wie wild ist Bayerns Ferner
Osten tatsächlich, also zum Beispiel der Ort Weiden, "wo
Goethes Faust in der Stadt-Bibliothek beim Sport unter Faustkampf
steht?" Warum können auch Schlechtgedichte schön
sein? Und warum ist Europa ein Inkontinent? Miene Costa, das
südländische Portugirl aus München-Nord, studierte
Grimassenschneiderin, Rhythmustubabläserin und Stepptänzerin,
wirbelt in zahllosen Rollen durchs Programm. Aber ihre drei Männer
lassen sich von "La Costa" nicht in den Schatten stellen.
Die verwegenen Gestalten haben von Tuten und Blasen jede Ahnung und beherrschen einen unerhört kunterknallbunten Instrumentenpark von Martin Deubels Trichtergeige über Andy Arnolds Saxoföne bis zur Ukulele - und notfalls trommelt Schlagzeug-Fex Johann Bengen auf der Klappleiter vom Hallenhausmeister weiter. Wer im weiß-bunt-blauen Wahnwitz der MonacoBagage eine Runde mitfährt, wer dem schrägen Mix aus bayerischem Blasmusik-Rock 'n' Roll, Swing, Klassik und Zigeunermusik zuhört, der merkt schnell: Kunst kommt eben doch von Können, Quatsch und Qualität fangen nicht umsonst mit dem gleichen Buchstaben an. Die Monaco-Bagage macht vogelwilden Bayern-Ethno mit absurden Wortverquerungen - und den wunderbarsten Unfug zwischen Milbertshofen und Mogadischu. |
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BERND REGENAUER |
Samstag, 12.03.2011 20.00 Uhr Häge-Schmiede, Saal VVK 16,- / 14,- AK 17,- / 15,- |
Freundschaft. Jeder sehnt sich danach.
Doch wer hat für so was noch Zeit? Die Freundschaftspflege übernehmen SMS-Kürzel wie "Hab grad a. d. ged. glG DS!". Die Terminplanung für ein Treffen wird an die Frauen delegiert. Weil die nicht miteinander können, passiert gar nix. Was bleibt, ist ein ständig schlechtes Gewissen, nichts und niemandem gerecht zu werden. "Zeig mir deine Freunde und ich sag dir wer du bist". Aber wer will das schon wissen? Längst haben sich eh Selbstdarsteller und Nicht-Zuhörer ins eigene Leben geschlichen, Freunde, die mal Freunde waren, sich jedoch inzwischen total verändert haben. Oder ist man selbst nicht mehr der, der man war? Ab 40 wird man in Sachen Freundschaft speziell. Für Neues besteht keine Chance mehr. Man lässt immer weniger an sich ran, ist vorsichtig und flüchtet sich in Rituale - die funktionieren wenigstens. Dabei kann Freundschaft durchaus was herrliches sein. Wenn die jeweiligen Lebenspartner nicht wären. Und die dazu gehörigen Kinder, mit denen man sich im Playmobil-Land wahlweise dem Suizid oder Amoklauf nähert. Und wenn sich dann an einem runden Geburtstag alle vereinen, offenbart sich das Chaos in seiner ganzen Pracht |
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MICHAEL SENZ |
Freitag, 18.03.2011 20.00 Uhr Häge-Schmiede, Saal VVK 16,- / 14,- AK 17,- / 15,- |
Kabarett meets Klassik - geistreiche
Satire trifft auf faszinierende Musikalität. Michael Senz,
mehrfach preisgekrönter Kabarettist und Musiker, beschäftigt
sich in seinem neuen Programm "Das Casanova Prinzip - Was
Frauen wirklich hören wollen" erstmals mit dem elementarsten
der Musik:ihre Wirkung auf die Liebe ..... Casanova wusste was Frauen wirklich hören wollen und er beherrschte die Art des in-sich-verliebt-machens in beispielloser Weise. Michael Senz hat die Essenz dieser Begabung mit kabarettistischem Fingerspitzengefühl unter die Lupe genommen. Er zeigt wie mit welcher Musik über das Ohr die Libido des Gegenübers manipuliert werden kann und verweist dabei auch auf die Tücken dieser Kunst. Nach einem Abend mit Michael Senz kann das Publikum mit Sicherheit davon ausgehen, dass es seine nächste amouröse Begegnung wissender angeht. Das Casanova-Prinzip macht's möglich. Viele, viele gelungene Gags mit und zu Musik - man muss ihn einfach live erleben! |
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MALEDIVA |
Samstag, 02.04.2011 20.00 Uhr Häge-Schmiede, Saal VVK 17,- / 15,- AK 18,- / 16,- |
Malediva ist längst kein Kabarett
mehr, wenn sie es denn je waren. Ihre funkelnagelneue Show DIE
FETTEN JAHRE ist eine einzigartige Mischung aus herrlich bourlesker
Boulevardkomödie und geistreicher Gesellschaftssatire mit
perfide gereimten Dialoggefechten. In DIE FETTEN JAHRE erwartet
das schwule Vorzeigepaar Freunde und Verwandte zum Essen und
scheitert wie stets grandios an den eigenen Erwartungen. Mit
ihren charismatischen Stimmen und ihrem virtuosen komödiantischen
Talent zeigen Tetta Müller und Lo Malinke auch in ihrem
siebten abendfüllenden Programm, dass sie ihrem Ruf als
intelligente Entertainer wieder mehr als gerecht werden. Großen
Anteil am eigenen unverwechselbaren Stil von Malediva haben die
mitreißenden Melodien, für die Komponist und Pianist
Florian Ludewig verantwortlich zeichnet. Neben zahllosen anderen
Preisen wurden sie unlängst mit dem Deutschen Kleinkunstpreis
ausgezeichnet. Es gehört zum Erfolgsgeheimnis von Malediva,
dass ihnen immer wieder das eigene Leben zur Show gerät
und sie mit ihrer überschäumenden Lust an der Improvisation
jeden Abend zu einem einzigartigen Erlebnis werden lassen. hochgeschwindigkeitspointen
ohne Rücksicht auf Verluste, Romantik ohne Angst vor Pathos,
Melancholie ohne Wehleidig-keit. Unter der bewährten Regie
von Wolfgang Kolneder zeigen Müller, Malinke und Ludewig
in DIE FETTEN JAHRE wie es klingt, wenn ein virtuoser Pianist
und zwei zu allem entschlossene Rampen-säue der Liebe ein
Ständchen bringen. Tetta Müllers pfeilschneller Sarkasmus
und Lo Malinkes schrulliges Verhältnis zur Realität
- so offenherzig und zärtlich können nur Malediva die
Herzen des Publikums erwärmen! |
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H.G. BUTZKO |
Samstag, 09.04.2011 20.00 Uhr Häge-Schmiede, Saal VVK 16,- / 14,- AK 17,- / 15,- |
Nach den beiden Erfolgsprogrammen
"Voll im Soll" und "Spitzenreiter" legt HG.
Butzko, Gast in allen Kabarettsendungen des deutschen Fernsehens
und Erfinder des "Kumpel-Kabaretts" (u.a. Deutscher
Kabarettpreis) jetzt sein neustes Solo vor. Ausgangspunkt ist
der legendäre Satz des Fußballspielers George Best,
der mal sagte: "Das meiste Geld hab ich für Frauen
und Autos ausgegeben. Den Rest hab ich verjubelt." Und schaut
man sich um in der Welt, gewinnt man den Eindruck, als hätte
diese Philosophie inzwischen Denken und Handeln in Politik und
Wirtschaft komplett übernommen, ganz so, als regiert das
Motto: "Lieber zu früh gefreut, als zuletzt gelacht."
Also schickt HG. Butzko sich mal wieder an, mit dem herzhaftrauen
Charme des Ruhrgebiets zu allem und jedem seine Meinung zu äußern,
als stünde man neben ihm an der Theke, und hört ihm
dabei zu, wie er die großen Zusammenhänge so beleuchtet,
als würden sie "umme Ecke" statt finden. Er verbindet
das Politische und das Private, den Alltag und den Bundestag,
die große Welt und den kleinen Geist. Mit einer einzigartigen
Mischung aus Unterhaltung und Tiefgang, brutal witzig und bisweilen
besinnlich, entdeckt HG. Butzko die Bösartigkeiten aus heiterem
Himmel, und das Komische in den Katastrophen des Lebens. Ein
Fest der Menschlichkeit in unmenschlichen Zeiten. Herzerfrischend.
Oder wie es mal ein Zuschauer formulierte: "Wir haben Tränen
gelacht über lauter traurige Dinge. Das hilft uns, den Mist
zu ertragen." |
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VOLKMAR STAUB |
Samstag, 16.04.2011 20.00 Uhr Häge-Schmiede, Saal VVK 16,- / 14,- AK 17,- / 15,- |
Von der Freiluftterrasse des "Ochsen",
irgendwo im beschaulichen Südwesten der Republik, schaut
Volkmar Staub in seinem neuen Programm in die Welt. Von hier
aus übersieht er vieles, was andere übersehen. Es ist
ein knalllustiges Kabarettprogramm zwischen Weltsicht und Weitsicht,
Ansicht und Absicht ohne Rücksicht. Dabei kommen viele skurrile
Typen zu Wort, denen der Ochsen am Tisch ein Stammheim bietet.
Durchgeknallte, lokale Helden, globale Dorfdeppen, Prediger des
Nichts, Ökonormalverbraucher, falsche Heilige und sicher
wird auch wieder Winnetou den roten Brüdern der Sozialdemokraten
einiges ins Stammbuch schreiben. So wie man die Welt anschaut,
so schaut sie zurück. Volkmar Staub sieht die Welt als Wille
zur Vorstellung. Schauen Sie, dann werden Sie schon sehen. |
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PHILIPP SCHARRI |
Samstag, 30.04.2011 20.00 Uhr Häge-Schmiede, Saal VVK 16,- / 14,- AK 17,- / 15,- |
Die einen sehen Scharri in der Tradition
von Wilhelm Busch - nur mit mehr Esprit, andere überzeugt
er mit fulminanter Sprachgewalt, feiner Ironie und beachtlicher
thematischer Tiefe, die seine Werke weit über den Status
des gereimten Klamauks erheben. Ausgezeichnet mit dem Jurypreis
St. Ingberter Pfanne 2010, dem Kleinkunstpreis Baden-Württemberg
2010 und dem Publikumspreis Jugend kulturell 2010, Vorentscheid
Hannover spielt der Deutschsprachige Poetry-Slam-Champion 2009
nun sein Kabarett-Programm "Der Klügere gibt Nachhilfe"
im rasanten Wechsel von Reimkultur, frechen Liedern und brillantem
Stand-up.Eigentlich unfassbar, was sich da auf der Bühne
abspielt. Das Programm des "Poetry-Kabarettisten" einen
Wörtersee zu nennen, wäre fast schon eine Untertreibung.
Ein ganzer Ozean ergießt sich zwei Stunden lang über
das Theater. Hätte Philipp Scharri seine Texte schon vor
150 Jahren geschrieben, hätte Wilhelm Busch wohl aufgegeben.
Scharri ein brillanter Zeitdiagnostiker, der in seinen im Balladenton
vorgetragenen, zum Teil am Klavier begleiteten Suaden manches
auf die Pointe bringt, was uns an alltäglichem Wahnsinn
so passiert. |
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LARS REICHOW |
Samstag, 14.05.2011 20.00 Uhr Häge-Schmiede, Saal VVK 16,- / 14,- AK 17,- / 15,- |
Lars Reichow - der vielseitigste
unter den Kabarettisten - kommt mit seinen "Liederfestspielen".
Ein rein musikalischer Soloabend, den sich die Fans schon lange
gewünscht haben. Es sind Lieder von persönlicher Betroffenheit
und privaten Empfindungen sowie der Aufarbeitung öffentlicher
Ärgernisse. Wie immer bemüht sich Reichow, die kleinen
Dinge des Lebens groß erscheinen zu lassen und die komplexen
Themen zu vereinfachen. "Man kann über vieles reden,
aber über die wirklich wichtigen Dinge sollte man singen!"
meint Reichow und kündigt zeitlose Liebeslieder ("Minnegesang")
an, aber natürlich auch ein Lied über "Bad-Banker
". Dem Programm liegt die Form einer begrenzten Chronologie
zugrunde: Alle Lieder zusammen beschreiben einen ganzen Tag -
der Morgen verwandelt sich langsam in die Nacht. Höhepunkte
sind zu jeder Tageszeit möglich! Für den "Klaviator"
steht fest: Es gibt keinen Moment in diesem Programm, der nicht
durch Musik noch vertieft oder erhöht werden kann. Witzige
Situationen wechseln mit nachdenklichen Balladen, mit Musik und
Sprache kann Reichow ganze Welten vor dem geistigen Auge aufstehen
lassen. Die Gedanken und Bilder spielt und sprudelt Reichow mit
einer unbändigen Lebensfreude heraus. "Wie schön
du bist" ist eine Liebeserklärung an die Musik. Ein
Abend voller Liebe, Glück, Leid, Zorn und Heiterkeit. Ein
Tag im Leben eines Liederhelden. Ein Abend mit Lars Reichow. |
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FRANK SAUER |
Samstag, 21.05.2011 20.00 Uhr Häge-Schmiede, Saal VVK 16,- / 14,- AK 17,- / 15,- |
Erfolg haben, das wünscht sich
wohl jeder. Oben sein. Dort, wo man auf die da unten runtergucken
kann. Andere müssen dazu auf den Friedhof gehen. Winner,
das sind Menschen, die haben ihr Ziel erreicht, die Kuh gemolken.
Jaguar in der Garage, Ehefrau in Pelz, Freundin in Lugano. In
deren Kamin knistert nicht Mahagoni, sondern Stradivari. Aber
zum Glück wird es ja immer leichter. Früher musste
man noch gekreuzigt werden, um Superstar zu werden, heute reicht
es, wenn man beim Casting unfallfrei "Hi, schbinda Kevvin"
sagen kann. Und dann weiter, immer nach dem Motto: Der Weg ist
das Holz... Frank Sauer, der wandelnde Ratgeber, weiß um
die Zutaten eines Erfolgs-Cocktails. Denn immerhin: Wer auf der
Bühne steht, hat es zumindest mal 60 cm nach oben geschafft.
Doch Vorsicht: Wer immer im Mittelpunkt steht, steht meistens
im Weg. Und wie schnell geht es dann, dass man strauchelt, stolpert,
abstürzt, und plötzlich duzt man sich mit dem Gerichtsvollzieher.
Heute noch Gipfelstürmer, morgen schon Absteiger, Pechvogel,
Flirtline-User - vom Schicksal in den Arsch gekniffen. Frank
Sauer, der Mann mit der "Topless-Design"-Frisur hat
hier mal wieder ein Programm ausgebrodelt, das mit unbändigem
Witz, unschlagbarem Charme und selten gewordener Intelligenz
in die Bresche prescht zwischen "oben" und "unten"
- ein Programm über das Leben der Reichen und Schönen,
aber auch über uns Menschen - und nicht zuletzt über
sich selbst. |
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CHRISTOPH SIEBER |
Samstag, 28.05.2011 20.00 Uhr Häge-Schmiede, Saal VVK 16,- / 14,- AK 17,- / 15,- |
Das mit Spannung erwartete neue
Programm von Christoph Sieber ist da! In Zeiten, in denen nicht nur Politikverdrossenheit immer weiter um sich greift, sondern auch die Politiker genug vom Bürger haben, zeigt er in seinem neuen Programm, dass in jeder Aussage, in jeder Tat eine wundervolle Komik steckt, über die es sich zu lachen lohnt. Mit messerscharfem Witz und Verstand durchleuchtet der mehrfach ausgezeichnete Kabarettist in geradezu halsbrecherischem Tempo die Nischen des Alltags und zieht dabei sämtliche Register seiner komödiantischen Kunst. Christoph Sieber ist dabei ernsthaft komisch und herzlich böse, er hat eine verliebt lyrische Seite und er präsentiert in Bonbonpapier gehüllten Zynismus, der das Publikum betroffen schweigen und im nächsten Moment herzlich lachen lässt. "Alles ist nie genug" ist ein Versprechen, das der studierte Pantomime und Kabarettist der Extraklasse zum Ansporn genommen hat, all seine überragenden Fähigkeiten erneut auf die Bühne zu bringen: Mehr als 90 Minuten überraschender Wortspielereien, bitterböser Satire, Tanz, Pantomime, Jonglage, Parodie und musikalischer Leckerbissen. Ein Kabarettprogramm auf der Höhe der Zeit. Nicht umsonst ist Christoph Sieber inzwischen regelmäßiger Gast im "Satire Gipfel", bei "Ottis Schlachthof", "Stratmanns" und ist Gastgeber einer neuen monatlichen TV-Sendung mit wechselnden Gästen im SWR Fernsehen. Erleben sie die perfekte Mischung aus Kritik und Unfug, aus Ernst und Klamauk. Freuen sie sich auf ein Programm mit erheblichem Tiefgang und auf den sympathischen Kabarettisten der nächsten Generation: Christoph Sieber. |